Unter Nosoden (von gr. nosos=Krankheit) versteht man Arzneimittel, die durch homöopathische Aufbereitung von körpereigenen Substanzen aus Krankheits- oder Stoffwechselprodukten gewonnen werden. Diese dienen zur Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers und können zur stärkenden Regulationstherapie eingesetzt werden. Ich arbeite mit Nosoden auf Basis von Eigenblut oder Urin.

Eigenblut

Bei einer Eigenblut-Nosoden werden dem Patienten 1 bis 2 Tropfen Blut aus der Fingerkuppe abgenommen, in eine spezielle Versandglasflasche eingebracht und im Apothekenlabor homöopathisch aufbereitet bzw. aufpotenziert. Das so gewonnene Präparat wird dann wieder injiziert oder als Tablette/Globuli eingenommen

Die wichtigsten Indikationen:

  • akute und rezidivierende Infekte
  • rezidivierende Harnweginfekte
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • allergische Krankheiten
  • Hautkrankheiten

Urin

Hier wird der eigene Urin nach dem Homöopathischen Arzneibuch (§43 HAB) durch Handpotenzierung aufbereitet. Dazu braucht man ca. 2 Tropfen Morgenurin, Die zur  Therapie als Stärkung des Immunsystems und des gesamten Organismus benutzt wird.

Indikationen von Eigenurinnosoden:

  • Reizblase
  • Erkrankungen der Atemwege
  • wiederkehrende Schleimhautinfekte wie Sinusitis
  • Mittelohrenentzündungen
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder
  • Entzündungen des Bewegungsapparates

Die Eigenurinnosoden werden entweder in Tropfenform auf Alkohol Basis oder als Globuli hergestellt.